{"id":721,"date":"2015-08-04T20:08:58","date_gmt":"2015-08-04T19:08:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.akb-ev.de\/?p=721"},"modified":"2015-11-05T13:06:41","modified_gmt":"2015-11-05T12:06:41","slug":"shgspeeddating","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/shgspeeddating\/","title":{"rendered":"SHG-Speed-Dating"},"content":{"rendered":"<p>am 16.06.2015 fand in der Hartmut-Spittler-Fachklinik &#8230;<!--more-->das erste Selbsthilfegruppen-Speed-Dating statt; diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft Beauftragter Berliner Abstinenzverb\u00e4nde (ABA) und der Vivantes Entw\u00f6hnungstherapie an der Hartmut-Spittler-Fachklinik geplant.<br \/>\nTeilnehmer waren neben dem AKB Mitglieder des Kreuzbundes und des Blaukreuz sowie der Guttempler. Mit insgesamt f\u00fcnf Gruppenfreunden waren wir die zahlenm\u00e4\u00dfig am st\u00e4rksten vertretene Selbsthilfegruppe.<\/p>\n<p>Bei dieser Veranstaltung ging es nicht um die Vorstellung der genannten Selbsthilfegruppen; vielmehr sollten die Rehabilitanten der Langzeittherapie einen Eindruck gewinnen, wie die von den genannten Abstinenzverb\u00e4nden angebotenen Gespr\u00e4chsgruppen ablaufen.<\/p>\n<p>In dem uns zur Verf\u00fcgung gestellten Raum konnten wir nacheinander vier Patientengruppen mit einer Teilnehmerst\u00e4rke zwischen 10 und 20 Leuten zum Gruppengespr\u00e4ch begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Zu Beginn erl\u00e4uterte Hubert die AKB-Gruppenregeln und schon ging es los. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmens, f\u00fcr jede Gruppe standen uns nur 20 Minuten zur Verf\u00fcgung, verzichteten wir auf ein einleitendes \u201eBlitzlicht\u201c und begannen sofort mit unseren Wortmeldungen. Im Gegensatz zu den \u201enormalen\u201c AKB-Gruppen, in welchen die Redezeiten nicht beschr\u00e4nkt sind, mussten wir uns hier bem\u00fchen, unsere Beitr\u00e4ge m\u00f6glichst kurz zu halten, damit auch noch andere zu Wort kommen konnten.<\/p>\n<p>Auch wenn wir alle in der ersten Runde noch etwas aufgeregt waren, kam uns im Laufe der Veranstaltung unsere Gruppenroutine zu Gute. Wir redeten in der Ich-Form von uns und versuchten, wenn es angebracht war, Feedback aus unserem eigenen Erfahrungsschatz zu geben.<\/p>\n<p>Nun sind 20 Minuten im Vergleich zur normalen Dauer einer Gruppensitzung sehr wenig.<br \/>\nGerade wenn wir das Gef\u00fchl hatten, dass ein Thema gefunden war und wir langsam warm wurden, war die Zeit schon vorbei und die n\u00e4chsten Rehabilitanten kamen zu uns.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Gruppen erfolgte eine Auswertung in Form einer Gro\u00dfgruppe, an welcher auch die Therapeuten teilnahmen. Am Anfang begr\u00fc\u00dfte uns noch einmal der Chefarzt der Einrichtung Herr Dr. Darius Chamouradi-Tabatabai. Er betonte noch einmal die Wichtigkeit der Selbsthilfegruppen f\u00fcr Betroffene gerade in der Zeit nach station\u00e4ren bzw. professionellen Angeboten und bedankte sich f\u00fcr unser Engagement. So sei die R\u00fcckfallquote deutlich geringer, wenn eine regelm\u00e4\u00dfige aktive Teilnahme an den Angeboten der Selbsthilfegruppen stattfinde.<\/p>\n<p>Von Patientenseite kam die R\u00fcckmeldung, dass oft der Eindruck entstehe, man \u201em\u00fcsse\u201c die Gruppen besuchen. Dadurch f\u00fchlen sich einige geg\u00e4ngelt und ihrer freien Entscheidung beraubt, was die pers\u00f6nliche Einstellung zu Selbsthilfegruppen deutlich verschlechtert und manchmal zur offenen Ablehnung des \u201ePrinzips Selbsthilfe\u201c f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Mittagessen am Grill, w\u00e4hrend dessen einige Patienten dann doch noch die M\u00f6glichkeit zum Gespr\u00e4ch mit uns nutzten.<\/p>\n<p>Wir sind uns einig, dass diese Veranstaltung eine weitere M\u00f6glichkeit ist, sowohl die Selbsthilfe im Allgemeinen, als auch den AKB mit seinen Gruppen und erg\u00e4nzenden Angeboten bekannt zu machen und neuen Gruppenfreunden Hilfe auf Ihrem Weg in die Trockenheit anzubieten. Aus dem Grund wird diese Veranstaltung mit hoher Wahrscheinlichkeit im n\u00e4chsten Jahr wieder stattfinden.<\/p>\n<p>Robby, s\u00fcchtig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am 16.06.2015 fand in der Hartmut-Spittler-Fachklinik &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-721","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=721"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":878,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions\/878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/akb-ev.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}